Taufe


Taufe   Firmung   Eucharistie   Buße   Krankensalbung   Ehe   Priesterweihe


Die Taufe ist das Sakrament des Glaubens, in dem der Täufling zu neuem Leben in Christus und damit zum Kind des Vaters und Tempel des Hl. Geistes wird. Das Eintauchen in Wasser ist ein Sinnbild des Todes und der Reinigung sowie der Wiedergeburt und Erneuerung. In der Taufe geschieht die Vergebung der Erbsünde und aller persönlichen Sünden. Die Getauften erhalten Anteil am Priestertum Jesu Christi.

Im Ritus der Taufe wird der Täufling ins Wasser getaucht oder sein Kopf mit Wasser übergossen. Dies geschieht unter Anrufung der Heiligsten Dreifaltigkeit, des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes.

Die Taufe bildet die Grundlage der Gemeinschaft aller Christen, auch mit jenen, die noch nicht in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen. Der Getaufte wird Christus gleich gestaltet, weil er durch die Taufe Christus eingegliedert ist. So bezeichnet die Taufe den Christen mit einem unauslöschlichen geistlichen Siegel, einem Zeichen, dass er Christus angehört. Dieses Zeichen wird durch keine Sünde ausgelöscht. Jeder Mensch, der getauft ist, wird zu einem Glied der Kirche. Er gehört nicht mehr sich selbst, sondern dem, der für uns gestorben und auferstanden ist. Wer die Taufe empfangen hat und in der Gemeinschaft der Kirche steht, hat das Recht, die Sakramente zu empfangen, durch das Wort Gottes gestärkt und durch geistliche Hilfeleistung der Kirche unterstützt zu werden. Der Herr selbst hat den Auftrag erteilt: „Geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe“ (Mt 28,19-20).